Laura Spinney

1918 - Die Welt im Fieber

Wie die Spanische Grippe die Gesellschaft veränderte
Cover: 1918 - Die Welt im Fieber
Carl Hanser Verlag, München 2018
ISBN 9783446258488
Gebunden, 384 Seiten, 26,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Sabine Hübner.  Der Erste Weltkrieg geht zu Ende, und eine weitere Katastrophe fordert viele Millionen Tote: die Spanische Grippe. Binnen weniger Wochen erkrankt ein Drittel der Weltbevölkerung. Trotzdem sind die Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Kultur weitgehend unbekannt. Ob in Europa, Asien oder Afrika, an vielen Orten brachte die Grippe die Machtverhältnisse ins Wanken, womöglich beeinflusste sie die Verhandlung des Versailler Vertrags und verursachte Modernisierungsbewegungen. Anhand von Schicksalen auf der ganzen Welt öffnet Laura Spinney das Panorama dieser Epoche.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 14.02.2018

Rezensent Stephan Speicher ist enttäuscht von Laura Spinneys Geschichte der Spanischen Grippe. Die im Titel angedeutete politische und kulturelle Erhöhung der Grippe gelingt der Autorin nicht, findet er. Außer ein paar "pittoreske" Einzelfälle und jede Menge sachliche Fehler, gedankliche Unschärfe und "Wurstigkeit" hat ihm Spinney nicht viel zu bieten. Am besten gefällt Speicher das Buch bei der medizinischen Behandlung des Themas. Hier erfährt er etwa, wie das Virus die Artengrenze übersprang.
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