Herausgegeben von der VVN-BdA Köln, zusammengestellt von Ulrich Sander.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.04.2000
"Keine erquickliche Lektüre" ist dieses Buch, findet Peter Schütt, der schon den Titel für ärgerlich hält. Denn von Menschenrechten sei hier nur ein einziges Mal die Rede: da nämlich, wo der DKP-Gründungsvorsitzende Bachmann die "Klassenfrage" über die Menschenrechte stelle. Dieses Buch, für das "Bachmanns unbelehrbare Parteigänger" Texte von Bachmann zusammen gestellt haben, zeichnet sich in Schütts Augen vor allem dadurch aus, dass es Bachmanns fast paranoide Furcht vor einer "drohenden Faschisierung" dokumentiere. Das beginnt, wie Schütt darlegt, bereits bei Adenauer und reicht bis zur Wiedervereinigung. Darüber hinaus zeigt sich der Rezensent genervt von Bachmanns Sprache, einer Mischung "zwischen Agitprop und Parteichinesisch". Schütt leugnet zwar nicht die Tragik in Bachmanns Leben. Dennoch sei aber festzustellen, dass Bachmann in politischer Hinsicht "zeit seines Lebens auf verlorenem Posten gestanden" habe.
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