Klaus-Martin Kersten

Berliner Prominentenlexikon

Ein Adressbuch
Cover: Berliner Prominentenlexikon
be.bra Verlag, Berlin 2005
ISBN 9783814801407
Kartoniert, 312 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Mit zahlreichen Fotos sowie Faksimiles. Rund 1000 Einträge von Ken Adam bis Konrad Zuse. Für Berliner, Besucher der Stadt und alle historisch Interessierten. Berlin war und ist Anziehungspunkt für Prominente aus allen Lebensbereichen: Künstler, Politiker, Wissenschaftler, Schauspieler, Schriftsteller, Sportler, Architekten. Welche verschiedenen Berliner Adressen hatte Marlene Dietrich? Wo wohnte Erich Kästner (und schrieb an seinen Berlin-Büchern)? Wo hat sich Corinna Harfouch heute niedergelassen? Klaus-Martin Kersten legt ein Kompendium des prominenten Berlin vor. Er dokumentiert damit zugleich, welchem Wandel die In-Bezirke und die bevorzugten Wohngegenden im Laufe der Jahrzehnte unterworfen waren und wo sich heute die Prominenz in ihrer neuen Mitte gerne niederlässt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.2005

Launig und ein bisschen süffisant gibt sich Klaus Ungerer in seiner Besprechung von Klaus Kerstens "Berliner Prominentenlexikon", das fast tausend Prominente aufführt, die das geistig-kulturelle Leben der Stadt irgendwie geprägt haben sollen. Dass sich Politiker ausdrücklich nicht darunter finden, kann Ungerer verschmerzen. Nicht so ganz klar ist ihm allerdings, wie man ein spezifisch berlinerisches Prominentenlexikon schreiben kann, wo doch praktisch jeder zwischen Tom Cruise, Mussolini und Alt Fritz mal hier war. Wie er berichtet, bietet das Lexikon "regelrechte Sammlerstücke an Prominenz", Prominente, die ihr Prominentsein nicht so ostentativ zur Schau stellen wie Joschka Fischer, Alfred Biolek oder Heike Makatsch, "geistig-kulturelle Imponderabilien" wie etwa Hilde Hildebrand, Brigitte Helm oder auch Herta Heuwer, die Erfinderin der Currywurstsoße.
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