Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.03.2003
Alle vier Jahre gibt es den neuen "Kürschner", und Helmut Lölhöffel hat auch diesmal wieder gern zugegriffen. Das "bewährte" Abgeordnetenlexikon sei diesmal sogar "flotter aufgemacht als früher" und biete ansonsten "wie immer Lebensläufe und Selbstdarstellungen der Abgeordneten". Lölhöffel hat ein wenig darin geschmökert und gemutmaßt, was letztere wohl über ihre Verfasser aussagen. Nicht nur ein "Informationbüchlein" sei das nämlich, sondern ungewollt auch ein veritabler "Almanach der Eitelkeiten" - mit Peter Gauweiler als Oberprotz. Summa summarum: Wer im Deutschen Bundestag Bescheid wissen will, ist laut Lölhöffel mit dem "Kürschner" wie immer gut beraten - auch wenn der in Gestalt des erstmals erschienenen "Arbeitshandbuchs Bundestag" Konkurrenz erhalten habe.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lukas Bärfuss: Königin der Nacht Eine kleine Stadt in der Schweiz. Ein Haushalt mit einer Frau und ihrem Sohn. Es gibt keinen Mann, es gibt Männer. Und an Geld herrscht immer Mangel, an Zärtlichkeit erst… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,…