Klaus Dörner

Leben und sterben, wo ich hingehöre

Dritter Sozialraum und neues Hilfesystem
Cover: Leben und sterben, wo ich hingehöre
Paranus Verlag, Neumünster 2007
ISBN 9783926200914
Kartoniert, 220 Seiten, 19,00 EUR

Klappentext

"Will you still need me/ Will you still feed me / When I?m sixty-four": Wenn die Beatles diesen Song heute, also vierzig Jahre später, gesungen hätten, würden sie wohl sicher eighty-four als Alter gewählt haben, also das heutige durchschnittliche Heimaufnahmealter. Diese Erinnerung daran, wie rasant wir in den letzten Jahrzehnten gesellschaftlich gealtert sind, offenbart zugleich auch schon die Absicht meines Buches; denn die Beatles-Frage ist aktuell geblieben: Wird es für mich, wenn ich alt bin, einen Anderen geben, der mich einerseits braucht und der mich andererseits füttert?

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 16.08.2007

Instruktiv findet Rezensentin Ursula März das Buch Klaus Dörners über neue Formen der Altenhilfe. Sie unterstreicht die entschiedene Diagnose des Autors zur gegenwärtigen Situation der alternden Gesellschaft: Was die Erderwärmung für den Globus bedeute, sei das ungelöste Pflegeproblem für die Gesellschaft. Daher kann sie Dörners Plädoyer für "revolutionäre Formen" der Altenpflege im Prinzip nur zustimmen. Sie attestiert dem Autor dann auch, einer ganzen Menge neuen konkrete Ideen zu haben. Als Beispiel nennt sie die Einführung einer der Erziehungszeit entsprechenden Pflegezeit, bei der Menschen, die ihre Eltern pflegen wollen, für ein paar Jahre ihre Berufstätigkeit unterbrechen können.
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