Die unvergesslichen Abenteuer vom Maulwurf und seinen Freunden - im schönen Großformat, mit den Originalillustrationen von E. H. Shepard und in der Übersetzung von Harry Rowohlt.
Eigentlich ist Rezensentin Angelika Ohland tierisch genervt von den zahllosen Kinderbüchern, die im Grunde Tierbücher sind. Nicht so bei Kenneth Grahames hundert Jahre alten und nun neu aufgelegten Klassiker "Der Wind in den Weiden" - zumal das Werk von Harry Rowohlt übersetzt und von Ernest H. Shepard, dem Zeichner von Pu, der Bär, illustriert ist. Wenn darin Maulwurf, Dachs, Kröterich und Wasserratte gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen, findet Ohland, liege darüber der "Zauber des ersten Mals": das erste Mal einen Fluss überqueren, sich im Wald verirren, einen Dachs treffen, Freundschaft schließen. "Lauter Heimaterkundungen, die allmählich so etwas wie ein Heimatgefühl entstehen lassen", schreibt Ohland und resümiert: "ein wunderbares Tierbuch".
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