Aus dem Japanischen von Jürgen Stalph. Mit Bildern von Louise Heymans. Der junge Giovanni lebt allein mit Mutter und Schwester. Als die Mutter krank wird, und Giovanni neben der Schule Geld für die Familie verdienen muss, wird er in seiner Klasse zum Außenseiter. Nur Campanella, Sohn des Doktors und Giovannis bester Freund, hält zu ihm. Am Abend des Sternenfests finden sich die beiden Jungen plötzlich an Bord der Milchstraßenbahn wieder. Eine phantastische Reise durch den Nachthimmel beginnt, eine Reise voller Abenteuer und märchenhafter Wesen. Doch was hat es mit der Bahn tatsächlich auf sich?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.03.2022
Rezensent Steffen Gnam lässt sich von dem 1933 verstorbenen japanischen Dichter und Kinderbuchautor Kenji Miyazawa mitnehmen auf eine Reise mit der Milchstraßenbahn. Die Allegorie vom "intergalaktischen Zug" und der Initiationsreise eines Jungen aus armen Verhältnissen beinhaltet laut Gnam christliche wie buddhistische Elemente, Lehren und Weisheiten wie Empathie und Nächstenliebe. Die von Louise Heymann laut Gnam "überzeugend" illustrierte Reise findet der Rezensent so poetisch wie anregend.
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