Aus dem Englischen von Cornelia Panzacchi. Geheimnisvoll sieht das Spiel aus. Als Farah es aufbaut, beginnt es zu vibrieren. Da tritt Farahs kleiner Bruder aufs Spielbrett und verschwindet im Spiel. Farah springt ihm hinterher und landet in einer orientalischen Stadt voller Sanddünen, Türme und Paläste. Hier erwarten Farah nicht nur bengalische Köstlichkeiten und Mondlicht, das man aus Flaschen trinken kann. Sie muss auch drei Aufgaben bestehen. Denn nur wer diese Aufgaben besteht, darf die Welt des Spiels verlassen. Wer jedoch verliert, ist für immer darin gefangen ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.10.2018
Rezensentin Eva-Maria Magel begrüßt Kinderbuchheldinnen wie jene in Karuna Riazis Text. Dass die Hauptfigur ein New Yorker Mädchen mit Migrationshintergrund ist, findet sie ebenso toll wie den Umstand, dass die junge Autorin von mehrfacher kultureller Prägung zu erzählen weiß und vom Stolz auf Traditionen und Religionen aus der alten Heimat Bangladesch. Schwach hingegen scheint Magel die literarische Umsetzung der Geschichte. Zu selten die ironischen Wendungen, zu eindimensional die Figuren, zu statisch und witzlos die Sprache. Ohne diese Heldin von neuem Zuschnitt wäre das Buch nur eine durchschnittliche Fantasiegeschichte, meint Magel.
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