Als sein Großvater stirbt, muss der dreizehnjährige Jonto schweren Herzens die Marskolonie verlassen, die bisher sein Zuhause war. Er soll jetzt auf der Erde wohnen, die er nur aus Geschichten kennt - bei einer Mutter, die er seit 12 Jahren nicht gesehen hat. Im Gepäck hat er das Tagebuch seines Opas voll kryptischer Andeutungen auf eine spektakuläre Erfindung - eine angebliche Superwaffe zum Schutz des Klimas. Neugierig macht er sich auf die Suche nach dieser Erfindung und lernt dabei Gülcan und ihre Gang kennen. Doch er ist nicht der Einzige, der Interesse am Supergenerator hat …
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.11.2023
Angeregt liest Eva-Marie Magel Christian Linkers Science-Fiction-Roman für Jugendliche, der im Jahr 2099 spielt, in einer Zeit, in der der Mars von Menschen besiedelt ist - allerdings nur von denen, die sich das finanziell leisten können, während die anderen auf einer von Klimakriegen und Umweltzerstörung geprägten Erde ausharren. In Zeiten aktueller Klimakrisen ein anschlussfähiges Szenario, findet Magel, die im Anschluss den Plot um den Jungen Jonto nachzeichnet, der, auf dem Mars geboren, inzwischen im schwimmenden Nieuw Rotterdam lebt. Dieser Jonto bekommt es dann, erfahren wir, mit einem bösen Energiekonzern zu tun und macht sich gemeinsam mit seiner Mutter und anderen Kindern daran, die Welt doch noch zu retten. Linker kennt die Klassiker des Genres, freut sich die Rezensentin, und auch wissenschaftlich fundiert ist diese gut erzählte, teilweise gar komische Zukunftsvision außerdem.
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