Karl-Markus Gauß

Lob der Sprache, Glück des Schreibens

Cover: Lob der Sprache, Glück des Schreibens
Otto Müller Verlag, Dalzburg 2014
ISBN 9783701312146
Kartoniert, 123 Seiten, 19,00 EUR

Klappentext

Karl-Markus Gauß, einer der größten Stilisten der Gegenwartsliteratur (Günther Kaindlstorfer), verfügt über viele Formen und Tonlagen. Der Welt-Alltag ist das unbekannte Terrain, das er seit dreißig Jahren literarisch erkundet, scharfsinnig, gelehrt und witzig. In dieser ersten Sammlung seiner kleinen Prosa erzählt er von den einfachen und den verwirrenden Dingen des Lebens, von den Verheißungen des Fortschritts und seinen eigenen Vorurteilen, von weltberühmten Medienfiguren und vergessenen Schriftstellern.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 29.07.2014

Karl-Markus Gauß seziert in den Glossen, Vorwörtern und Vorträgen dieses Bandes die "Neurosen der österreichischen Mehrheitsmenschheit", die entschieden finsterer ausfallen, als Rezensent Michael Girke gedacht hätte. Österreich erscheint als Hort der Verrückten, denen der Autor eine etwas paradoxe Mischung aus Abscheu und Faszination entgegenbringt, berichtet Girke. Was diese Texte so unglaublich lesenswert macht, ist aber Gauß' sprachliches Geschick, das er in diesen literarisch oft unterschätzten Genres zur Schau stellt, erklärt der Rezensent. Erfolgreich stellt der Autor seine Ansicht unter Beweis, die "Literatur sei keine Hierarchie mit dem Roman in der Königsposition", so Girke.
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