Karen-Susan Fessel

Ein Stern namens Mama

Friedrich Oetinger Verlag, Hamburg 1999
ISBN 9783789135040
gebunden, 159 Seiten, 9,61 EUR

Klappentext

Alle reden immer nur über das Gesundwerden. Keiner redet je über das Sterben. Dabei ist es doch das, was Louise am meisten Angst macht: dass Mama sterben könnte und plötzlich nicht mehr da ist. Aber Mama verspricht, dass sie Louise ein Zeichen geben wird, bevor es so weit ist.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 14.10.1999

Iris Mainka würde diese Geschichte nicht jedem Kind zum Lesen geben. Doch für Kinder, die sich auch für Themen wie Krankheit und Tod interessieren, hält sie die "behutsam und ohne jeden Kitsch" geschriebene Erzählung für äußerst empfehlenswert. Man merke, dass Karen-Susan Fessel (die auch ein Selbsthilfe-Handbuch für Menschen mit HIV veröffentlicht hat), mit der Thematik und Problematik vertraut sei: einem Kind die Wahrheit über die sterbende Mutter nahe zu bringen, ohne genau zu wissen, was es bereits versteht und was man ihm zumuten kann. Zu diesem schwierigen Thema habe Fessel hiermit ein "wunderbares Buch" geschrieben.
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