Jüdisches Wien

Cover: Jüdisches Wien
Mandelbaum Verlag, Wien 2007
ISBN 9783854762256
Kartoniert, 191 Seiten, 15,80 EUR

Klappentext

Mit einem Vorwort von Robert Schindel. Das Jüdische Wien erscheint, nach großem Erfolg, nun überarbeitet und in neuem Gewand. Wien ist als ehemalige Residenz-, vor allem aber als Kulturstadt eines der beliebtesten Tourismusziele der Welt. Das liegt nicht zuletzt an seinem jüdischen Erbe, wofür u. a. Namen stehen wie Stefan Zweig, Sigmund Freud, Karl Kraus oder Arnold Schönberg.Zu einem Wienbesuch gehören daher auch die Palais Eskeles und Epstein, das Haus Wittgenstein, die Kaffeehäuser, in denen sich die jüdischen Künstler, Literaten und Komponisten getroffen haben oder Freuds Praxisräume in der Berggasse, wo die Psychoanalyse entstand. Doch auch viele ehemalige jüdische Bürger bzw. ihre Kinder und Enkel suchen hier nach ihren Wurzeln: das Geburtshaus der Eltern oder Großeltern, ihre ehemalige Schule oder den Platz, wo einst die Synagoge stand.Für alle bietet dieser Stadtführer zum einen wichtige historische und praktische Hinweise über das jüdische Wien von gestern und heute sowie profunde kulturhistorische Informa-tionen und schließlich die unsichtbare Geschichte und Geschichten des jüdischen Wien, die sich hinter den sichtbaren Dingen verbergen. Ein Serviceteil mit vielen Adressen bietet Informationen zum Wiener jüdischen Alltagsleben der Gegenwart.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 20.11.2007

Ausgezeichnet findet Rezensentin Eva-Elisabeth Fischer diesen Stadtführer zum jüdischen Leben in Wien. Spielend hat er ihre Anforderungen erfüllt. Handlich im Format und übersichtlich in der Darstellung geleitet er sie kenntnisreich durchs jüdische Wien zu geleiten, ohne je "ungefragt gescheit" daher zu reden. Fischer berichtet über die Geschichte der Wiener Juden, ihre Wohngebiete und das jüdische Mueseum. Gefallen hat ihr auch das Vorwort Robert Schindels, der sich seinem Gegenstand mit "beißendem Witz" nähere.

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