Aus dem Amerikanischen von André Taggeselle. Während der Kuba-Krise begegnen sich eine amerikanische Übersetzerin und ein mysteriöser russischer Dichter im Exil. Ihre Beziehung und ihr Versuch, gemeinsam seine Gedichte zu übersetzen, sind der Hintergrund eines melancholischen Romans, der sich auf mehreren Zeitebenen entfaltet und zugleich Spionagethriller, Liebesgeschichte und Meditation über die Macht der Worte ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2017
Laut Dietmar Dath handelt John Crowleys fantastischer Roman davon, dass Dichtung Vergessenes und Zukünftiges wissen kann und noch mehr davon, wie damit umzugehen wäre, wenn es wahr wäre. Für den Rezensenten Grund genug, sich Hals über Kopf auf das Leseabenteuer einzulassen als ein Leser, der wohlwollend liest, wohlgemerkt, nicht mit der Buchkomsum-Brille, also das vorschnelle Begreifen meidend, radikal, so Dath. Und genauso hat André Taggeselle das Buch übersetzt, lobt der Rezensent.
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