Ob Diesel-Skandal oder Panama-Papers - immer wieder umgehen große Unternehmen oder führende Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft das Gesetz. Und immer wieder staunt die Öffentlichkeit, warum das so oft kaum spürbare Konsequenzen für die Beteiligten hat. Jochen Theurer erklärt anhand aktueller Fälle, wann und warum der Rechtsstaat an seine Grenzen stößt: Warum entscheiden Richter nicht immer nur nach Recht und Gesetz? Warum helfen Rechtsanwälte auch den bösen Buben? Warum gibt es Gesetzeslücken? Warum haben es Menschen mit Geld leichter vor Gericht?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.08.2019
Rezensent Michael Pawlik kann keinen großen Nutzen ziehen aus Jochen Theurers Kompendium zur den Unwägbarkeiten des Rechtsstaats. Das meiste weiß er selbst: Ja, Rechtsbegriffe sind unbestimmt, nein, nicht jeder Gesetzesverstoß muss geahndet werden. Dafür vermisst Pawlik Ausführungn zu den wirklich heiklen Fragen wie außergerichtlichen Vereinbarungen. Am Ende seiner kurzen Kritik moniert er streng, dass der Autor sein Thema nicht nur zu einfach, sondern auch zu begrenzt darstelle.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…