Jens Mattern, Gabriel Motzkin, Shimon Sandbank (Hg.)

Jüdisches Denken in einer Welt ohne Gott

Festschrift für Stephane Moses
Cover: Jüdisches Denken in einer Welt ohne Gott
Vorwerk 8 Verlag, Berlin 2001
ISBN 9783930916344
Gebunden, 270 Seiten, 34,77 EUR

Klappentext

Beiträge zum Teil in englischer oder französischer Sprache.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 29.11.2001

Über den französisch-israelischen interdisziplinär wie interkulturell arbeitenden Literaturwissenschaftler Stephane Moses weiß der Rezensent einiges zu berichten (über die ihn umtreibende Frage nach der Präsenz und den Transformationen jüdischen Denkens etwa). Zu den ihm gewidmeten Aufsätzen zur deutsch-jüdischen Literatur und Philosophie des 20. Jahrhunderts, wie sie der vorliegende Band versammelt, fällt Andreas Kilcher indes eher wenig ein. Auf je eigene Weise demonstrierten sie die Mystiken, Politiken und Ästhetiken der Säkularisation, erklärt Kilcher, und beschrieben Konstellationen von jüdischer Tradition und Moderne. Da geht 2s z. B. über Heinrich Heine oder Paul Celan oder, wie in dem von Kilcher als besonders bemerkenswert bezeichneten Aufsatz von Julia Kristeva, über Hannah Arendts "emphatischen Begriff des Lebens".
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