Kann Töten gerechtfertigt sein? Gibt es moralische Gründe, die einen Krieg, zum Beispiel als Verteidigungskrieg, notwendig erscheinen lassen und dadurch legitimieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich James McMahan in seinem Buch, das nun auch in deutscher Übersetzung vorliegt. Darin werden die klassischen Theorien über gerechte oder ungerechte Kriege genau analysiert und einer kritischen Prüfung unterzogen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.04.2011
Laut Thomas Speckmann rennt der Autor mit seiner Studie zu Krieg und Ethik offene Türen ein, zumindest in den westlichen Demokratien. Die Frage, ob Töten im Krieg, moralisch zu rechtfertigen sei, meint Speckmann, hätten die Bürger schließlich schon mehrfach mit ihrer Ablehnung von Überseeinterventionen und langfristigen militärischen Engagements für sich beantwortet (siehe Irak). Die Forderung des Moralphilosophen Jeff McMahan, die moralischen Prinzipien des Tötens im Krieg zu überdenken, sei also längst erfüllt.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…