Der Skandalsong "Je t'aime" mit Serge Gainsbourg und Filme wie Blow Up und Der Swimmingpool machten Jane Birkin weltberühmt, die Birkin Bag ist zum zeitlosen Accessoire geworden. "Munkey Diaries" sind die persönlichen Aufzeichnungen der Stil-Ikone, vom Swinging London bis ins Paris der 60er- und 70er-Jahre. Ungeschönt, ehrlich, das intime Porträt eines Frauenlebens. Liebe und Verlust, Begierde und Einsamkeit, eine weibliche Symbolfigur, die sich selbst nie als solche sehen konnte. Birkin erzählt von den Begegnungen, die ihrem Leben die entscheidenden Wendungen gegeben haben, von der Beziehung zu ihren Töchtern und deren Vätern.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.10.2019
Juliane Liebert kann sich vor aufregenden Ereignissen kaum retten in Jane Birkins privaten Tagebüchern. Ausführungen über das TV-Programm der Birkin und allerhand banale Befindlichkeiten muss der Leser schon ertragen, warnt sie. Sätze für die Ewigkeiten findet sie: "Heute ist ein schlechter, sehr schlechter Tag, und obendrein fühle ich mich schlecht!". Ansonsten bietet der erste Band aber über die Jahre 1957 bis 1982 laut Rezensentin ungeschönte Einblicke in die Struktur der britischen Upperclass und einer sich teilweise daraus speisenden Kulturszene. Bordellbesuche mit Gainsbourg und allerhand Emotionales kommen natürlich auch vor, beruhigt uns Liebert.
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