Aus dem Amerikanischen von Jürgen Bauer. Eigentlich hatte sich Ex-Cop Turner in das kleine Provinzkaff Cypress Grove zurückgezogen, um sein altes Leben hinter sich zu lassen. Doch als der unerfahrene Sheriff des Ortes mit einem Ritualmord konfrontiert wird, bittet er den Außenseiter um Hilfe. Ein Mann wurde gepfählt und als gekreuzigte Vogelscheuche aufgebaut. Turner nimmt die Ermittlungen auf und gewinnt nicht nur neue Freunde, sondern muss sich letztlich auch seiner Vergangenheit und damit sich selbst stellen. Deutscher Krimipreis-Träger 2008.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 28.08.2009
An James Sallis' Kriminalromanen interessiert die Rezensentin Sylvia Staude der Spannungsplot am allerwenigsten. Wichtiger ist ihr die "unnachgiebige" Atmosphäre, in der seine Protagonisten sich an ihren Verstrickungen abarbeiten müssen und nach Erlösung suchen. Sallis? Erzählungen sind nach Staudes Einschätzung überwiegend "Lonesome-Cowboy-Geschichten", seine Figuren charakterisiert er dabei ebenso beiläufig wie sorgfältig. Die Handlung ist da nach Staudes Einschätzung fast nebensächlich und "verschwindet gleichsam im Dunst wie eine Landschaft". Sallis' Stil bleibt immer aufs Wesentliche reduziert, findet die Rezensentin.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…