Mit 160 s/w-Fotografien und einem Vorwort von Sebastiao Salgado. Jubelnde Mengen, schwitzende Körper, ruhmreiche Sieger und enttäuschte Verlierer - die Welt des Boxens übt auf Männer - und neuerdings auch auf Frauen - eine grenzenlose Faszination aus. James A. Fox war viele Jahre leitender Bildredakteur der Fotoagentur Magnum. Alle Großen der Fotografie kennen ihn, doch nur wenige wussten, dass er selbst fotografierte. 25 Jahre lang hat er Boxprofis und -amateure von New York bis Paris, von Tunis bis Amsterdam in stickigen Umkleideräumen, schummrigen Trainingsstätten und gleißend beleuchteten Sportstadien besucht. Er hat mitgefiebert und mitgelitten und zugleich Fotos geschossen, die die Stimmung beim Kampf, aber auch hinter den Kulissen einfangen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 19.12.2001
Begeistert zeigt sich "ack" von diesem Photoband, der den Boxsport auf atemberaubende Weise einfängt. James A. Fox hat 28 Jahre lang Boxer und ihr Umfeld fotografiert: in schwarzweiß, der einzigen Art und Weise, um der diesem Sport innewohnenden "Dramatik" gerecht werden können, findet "ack". Der Kampf ist hart wie die Kontraste auf den Fotografien, Grautöne dienten nur zur "Akzentuierung des himmelhoch Jauchzenden" - ein Prinzip, das auch ein Regisseur wie Scorsese bei "Raging Bull" angewandt habe. Fox sind aber nicht nur die Stars des Boxens vor die Linse gelaufen, sondern er hat sich auch in schummrigen Trainigshallen, großen Stadien und in der Amateurwelt umgetan. Ein absolutes Muss für jeden Fan, schreibt "ack", aber bestimmt auch eine faszinierende Lektüre für diejenigen, die mit dieser Halbwelt nichts zu tun haben wollten - heimlich im stillen Kämmerlein zuhaus.
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