Herausgegeben von Karl Lagerfeld. Mit 62 Duotonfotos und einer Einleitung von Ingrid Sischy.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 23.06.2001
Iwao Yamawaki (1898-1987), einer der bedeutendsten Baumeister der japanischen Moderne, hatte nicht nur ein außerordentliches architektonisches Talent, sondern konnte überdies auch noch fotografieren, informiert Daniel Kothenschulte. Den von Karl Lagerfeld herausgegebenen Band mit einem Großteil des fotografischen Werks findet der Rezensent opulent, aber im Design "angenehm reduziert". Von seinen Lehrmeistern Albers, Kandinsky und Mies van der Rohe sei Yamawaki schon deutlich geprägt worden, meint Kothenschulte, doch ließen seine Fotografien eine eigene Linie erkennen. Yamawaki sei es gelungen, Bauhaus-Avantgarde und japanische Ikonografie miteinander zu verschmelzen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…