Ivan Sandor

Husar in der Hölle

1914
Cover: Husar in der Hölle
Nischenverlag, Wien 2014
ISBN 9783950334562
Gebunden, 211 Seiten, 19,80 EUR

Klappentext

Aus dem Ungarischen von György Buda. Der ungarische Schriftsteller Iván Sándor hat einen Roman über die Höllenfahrt eines als Husar kämpfenden jungen Ungarn an allen Fronten des Ersten Weltkrieges geschrieben. Auf einer Bildungsreise nach Paris wird der fesche Reiter Ádám Kiss als französischer Soldat rekrutiert. Aus deutscher Gefangenschaft gelangt er durch einen verzweifelten Akt in die Österreichisch-Ungarische Armee. Unglaubliche Grausamkeit wird bei den Sturmangriffen an der russischen und dann an der italienischen Front zum Alltagserlebnis.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 23.10.2014

Zsuzsanna Gahse kennt die ungarisch-jüdische Sicht Iván Sándors auf den Zweiten Weltkrieg. Wenn der Autor in diesem Buch nun den Ersten Weltkrieg in den Blick nimmt, fällt der Rezensentin vor allem die Gesichtslosigkeit auf, durch die der Autor das Desaster kennzeichnet, sowie die Parallelen, die Sandor hier zum Zweiten Weltkrieg zieht. Der "Husaren-Roman" erscheint ihr wie ein riesiges Kriegsgemälde, auf dem die Protagonisten als gesichtslose, einsame Gestalten umherirren.
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