Pubertät ist schon Katastrophe genug. Wenn aber gleichzeitig eine Revolution stattfindet und ein Land zusammenbricht, kann es ziemlich rasant werden. Tine Eisenbeisser findet ihre erste große Liebe in den letzten Wochen des kalten Krieges und verliert sie noch vor dem Fall der Mauer an den Westen. Die Ereignisse überschlagen sich und Tine hat nur eines im Kopf Nils finden. Also macht sie sich noch in der Nacht des Mauerfalls auf in den Westen. Turbulent und humorvoll erzählt dieses Buch von einer Zeit zwischen Fahnenappell, Mitessern und Begrüßungsgeld.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 04.11.2009
Zum Teil durchaus berührend findet rezensentin Andrea Lüthi diesen Jugendroman von Ira Wedel. Die Autorin erzählt darin von der 15-jährigen Tine, die in Ost-Berlin die letzten Zuckungen des DDR-Regimes mitbekommt, bis alles zusammenbricht und die Mauer fällt. Durchaus starke Passagen hat die Rezensentin hier erlebt, aber auch einige eher konstruiert wirkende Stellen. Nicht ganz glücklich ist sie auch mit der etwas bemühten Liebesgeschichte.
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