Ian Kelly, Vivienne Westwood

Vivienne Westwood

Cover: Vivienne Westwood
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2014
ISBN 9783847905714
Gebunden, 576 Seiten, 24,99 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer. Vivienne Westwood ist Modedesignerin, Aktivistin, Mitbegründerin des Punk, globale Marke und Großmutter - eine lebende Legende. Zum ersten und einzigen Mal hat sie, in Zusammenarbeit mit dem preisgekrönten Autor Ian Kelly, die Geschichte ihres Lebens aufgeschrieben, um all die Ereignisse, Menschen und Ideen zu würdigen, die sie zu dem gemacht haben, was sie heute ist.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 02.12.2014

Anna Steinbauer lernt die Geburt des Punk kennen oder doch, wie Vivienne Westwood und Malcom McLaren sie sahen. Über die legendäre Modemacherin erfährt sie in Ian Kellys Biografie Persönliches, wie Kindheit und Liebschaften, aber auch Weiterreichendes, wie die kulturgeschichtliche Einordnung von Westwoods Schaffen. Die chronologische Vorgehensweise des Autors und die Auflockerung des Bandes aus Gesprächen, Interviews und Zeitgeschichtlichem mit Fotos gefallen der Rezensentin gut.
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Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 07.10.2014

"Ein Stück Punkgeschichtsschreibung" sieht Tania Martini mit dieser Autobiografie vorliegen, in der die Modedesignerin Vivienne Westwood insbesondere jene Jahre fokussiert, in denen sie gemeinsam mit Malcolm McLaren der größten Jugendbewegung der späten 70er ihr modisch-ästhetisches Gepräge mit auf den Weg gab. Doch vor allem geht es Westwood darum, die Perspektive auf die ersten Punkjahre zu ihren Gunsten zurechtzurücken, erklärt die Kritikerin: Im Rückblick stehe häufig McLaren im Rampenlicht, der Westwoods Einfluss gern herunter redete. Doch kommt Westwood auch auf andere Themen zu sprechen, Martini erwähnt unter anderem den Klimaschutz und ein rebellisches Politikverständnis. Wobei die Rezensentin bei der Lektüre dieser Passagen mitunter schon auch das Gesicht verziehen muss: Die hier zelebrierte Form von Fundamentalopposition rücke die Modedesignerin unangenehm in die Nähe der eher peinlichen Symbolpolitik eines Bono von U2.
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