Hunter S. Thompson

Kingdom of Gonzo - Interviews mit Hunter S. Thompson

Cover: Kingdom of Gonzo - Interviews mit Hunter S. Thompson
Edition Tiamat, Berlin 2011
ISBN 9783893201587
Paperback, 256 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Carl-Ludwig Reichert. Hunter S. Thompson gab im Laufe seines Lebens unzählige Interviews und kreierte dabei nichts geringeres als "Gonzo". Das "Webster's" lieferte folgende Definition: "bizarr, hemmungslos, bezeichnet besonders eine Form von subjektivem Journalismus". Im irischen Slang in Boston bezeichnet Gonzo denjenigen, der nach einem Saufgelage als letzter aufrecht am Tresen steht. Gonzo war für Hunter S. Thompson, der in dieser Kampfsportart häufig genug als Sieger hervorgegangen war, genau der richtige Ausdruck, um gierig "wie ein ausgehungerter Hund" danach zu grapschen und "wegzurennen" (Ralph Steadman).

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 29.05.2012

Erhellend findet Martin Zähringer die achtzehn Interviews mit Hunter S. Thompson, die in deutscher Übersetzung in der Edition Tiamat erschienen sind. Mit seinem distanzlosen, subjektiven Stil mischte Thompson in den sechziger und siebziger Jahren den amerikanischen Journalismus auf und gewann eine große Menge an Anhängern und Nachahmern. Was diesen als "Gonzo" bekannt gewordenen anarchischen Journalistik-Stil ausmacht und wie er zustande kommt, darüber erfährt der Rezensent einiges aus den von Verleger Klaus Bittermann ausgewählten Interviews. Eine lobende Erwähnung erhält der Übersetzer Carl-Ludwig Reichert dafür, dass er der Versuchung widerstand, "sich zu sehr dem Gonzo-Ton anzubiedern".

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 31.12.2011

Frank Schäfer begrüßt diesen Band mit Interviews von Hunter S. Thompson. Die erhellende Auswahl von Interviews von 1967 bis 2005 scheint ihm ideal als Einstieg und Einführung in das Schaffen des kompromisslosen Autors, der den Gonzo-Journalismus erfunden hat. In "Kingdom of Gonzo" zeigt sich Thompson seines Erachtens in Bestform, wenn er dem Leser die Gonzo-Methode erklärt, schimpft und aufschneidet. Und Langeweile kommt bei der "liebenswerten verbalen Kraftmeierei" zur Freude des Rezensenten keine Sekunde lang auf.
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