Aus dem Englischen von Tatjana Gräfin Dönhoff. "Zum ersten Mal ist der fabelhafte Diamantschmuck der englischen Königin in all seiner Pracht zu sehen. Welch ein Schatz! Wie herrlich, dass solch eine umfangreiche Kollektion existiert. Interessant ist es, nachzuvollziehen, welche Königin zu welchem Anlass welches Geschmeide erhielt und wie sie es je nach geltender Mode anlegte oder nach eigenem Geschmack umarbeiten ließ. Auf den Gemälden und Fotografien ist zu entdecken, wie unterschiedlich die royalen Hoheiten die Schmuckstücke getragen haben. Amüsant auch, wie unterschiedlich sie damit aussahen. Eine Zeitreise durch die Privatschatulle der Queen." - Tatjana Gräfin Dönhoff
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.09.2012
Wiebke Hüster bedient sich bei Georg Simmel, um die Wirkung von Colliers, Armbändern und Ringen zu beschreiben: sie sorgen für "ein Intensiverwerden ihrer Sphäre", seien Ausdruck der "Freiheit und Fürstlichkeit unsres Seins" und "Mittel des Willens der Macht" zugleich. Die Rezensentin bekundet jedenfalls ihre "andächtige, festliche" Stimmung beim Betrachten der Bilder, die sich in Hugh Roberts' "Die Diamanten der Queen" mit Beschreibungen auf dreihundertzwanzig Seiten erstrecken. Auch auf ein paar schöne Anekdoten ist Hüster gestoßen; so wurde das "Diamanten-Diadem" 1820 beispielsweise nicht für die Königin angefertigt, sondern für einen männlichen Monarchen: Georg IV.
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