Mit einem Essay von Wolfgang Adam. Bearbeitet von Horst Scholke. Herausgegeben vom Gleimhaus Halberstadt. Der Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) trug eine der größten Porträtsammlungen von Dichtern, Künstlern und Denkern seiner Zeit zusammen. Diese "Freundschaftstempel" genannte Galerie ist zusammen mit dem unfangreichen Handshriftenarchiv eine Fundgrube für Literatur-, Kunst- und Kulturwissenschaftler. Zu den Dargestellten gehören Lessing, Herder, klopstock, Wieland, Winckelmann und Jean Paul. Für Gleim arbeiteten dabei so bedeutende Maler wie Johann Heinrich Tischbein und Anton Graff. Alle 125 Porträts der Sammlung werden abgebildet und ihre Entstehung anhand historischer Quellen dokumentiert. Ein Essay zeigt Gleims "Freundschaftstempel" im Zusammenhang der den Schöpfungsgeist beflügelden Freundschafts und Geselligkeitsvorstellungen des 18. Jahrhunderts, die in unserer hastigen Zeit völlig verloren gegangen sind.
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