Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.09.2001
Klaus A. Lankheit gibt die Darstellung des Buches über das Schicksal der Freimaurerlogen während des Dritten Reiches detailliert wieder. Bei der Machtübernahme hatten sich, so der Rezensent, innerhalb der Freimaurerbewegung vier Richtungen herausgebildet, die auf unterschiedliche Weise, letztlich aber vergeblich um ein Überleben im NS-Staat kämpften. Dass der nationalsozialistische Totalitarismus "unabhängig von der ideologischen Unvereinbarkeit" einer auf Verschwiegenheit nach außen beruhenden Gemeinschaft keinen Raum ließ, könne der Autor überzeugend darlegen. Die historischen Kenntnisse von der NS-Zeit ließe sich dadurch vervollständigen.
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