Helle Helle

Rödby - Puttgarden

Roman
Cover: Rödby - Puttgarden
Dörlemann Verlag, Zürich 2010
ISBN 9783908777595
Gebunden, 260 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Dänischen von Flora Fink. Tine hat sich ihr Leben lang um ihre kleine Schwester gekümmert. Als Jane ihre Ausbildung schmeißt, verschafft ihr Tine sofort einen Job als Parfümerieverkäuferin auf der Fähre Rödby-Puttgarden, wo sie selbst auch arbeitet. Die beiden Schwestern leben trotz gelegentlicher Affären ein Leben ohne Männer, schnuppern tagtäglich den Duft der großen weiten Welt - Paris, Arpege, White Linen - und schippern von Rödby nach Puttgarden und zurück. Jeder Auf- und Ausbruchsversuch von Jane endet unwillkürlich wieder in Tines Obhut. Doch eigentlich wäre es ein fröhliches Leben mit Tine und ihrer kleinen Tochter Ditte im Königskarree, wenn ihnen nicht ständig der Tod begegnen würde.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 30.11.2010

Aldo Keel stellt sehr freundlich die dänische Autorin Helle Helle vor, die für ihren Roman "Rodby-Puttgarden" den dänischen Kritikerpreis erhalten hat, eine Entscheidung, die er begrüßt. Der Titel des Romans bezieht sich auf die Fährverbindung zwischen der dänischen Insel Lolland und der deutschen Fehmarn, und hier, in dieser abgelegenen Provinz leben die Halbschwestern Tine und Jane, die auf der Fähre als Parfumverkäuferinnen arbeiten. Eigentlich hätte aus ihnen was werden können, aber sie sind in Rödby hängengeblieben, erzählt Keel, der in diesem Fährroman auch eine Geschichte vom Verlieren und "Dahindämmern" sieht, die ihn mit seinen sparsamen Mitteln sehr überzeugt hat.
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