Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.02.2006
Peter Urban-Halle zeigt sich von diesem Roman, in dem Klaus Rifberg die Geschichte von Hjalmar Johansen erzählt, der bei Fridtjof Nansen auf der "Fram" anheuert und eine homosexuelle Affäre mit dem Polarforscher eingeht, sehr eingenommen. Mit dem Untertitel "Wintermärchen" wolle der dänische Autor sicherlich an Heinrich Heine erinnern, und tatsächlich sei ihm auch dessen "tragischer Humor" zu eigen, der bei Rifbjerg allerdings häufig "drastische, zuweilen fast geschmacklose Züge" annehme, stellt der Rezensent fest, ohne dies negativ zu werten. Bei aller Kompaktheit findet Urban-Halle, dass es dem Autor gelingt, leicht zu schreiben und das "innere Abenteuer seiner Figuren" neben der Entdeckergeschichte beeindruckend zu schildern. Dieser "Altmeister der dänischen Literatur" hat sich nach längerer Zäsur mit diesem Buch "mit Bravour zurückgemeldet", so Urban-Halle enthusiastisch.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Das große Buch vom Gemüse Herausgegeben von Odette Teubner, Andreas Miessmer und Hans-Georg Levin. In diesem umfangreichem Band findet sich das Wichtigste über Gemüsearten, Anbaumethoden, Garmethoden… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,…