Helene Hanff

Die Herzogin der Bloomsbury Street

Roman
Cover: Die Herzogin der Bloomsbury Street
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2002
ISBN 9783455026511
Gebunden, 208 Seiten, 13,90 EUR

Klappentext

Übersetzt aus dem Amerikanischen von Susanne Höbel. Tatsächlich - als der Verleger Andre Deutsch 1971 Hanffs Briefwechsel mit dem Londoner Buchhändler Frank Doel in England herausgibt, kann sich die Autorin endlich zu dem Besuch durchringen,den sie in ihren Briefen oftmals angekündigt und ebenso oft wieder abgesagt hatte. Auch wenn Frank Doel, ihr Briefpartner aus "84, Charing Cross Road", nicht mehr lebt, wird diese Reise das aufregendste Unternehmen ihres Lebens...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.10.2003

Dieses Reisetagebuch der Amerikanerin Helene Hanffs, Ergebnis einer sechswöchigen, langersehnten Reise ins London der frühen siebziger Jahre, hat die Rezensentin Kristina Maidt-Zinke wirklich begeistert. "Wie berauscht", zitiert die Rezensentin die Autorin, hat diese ihre Eindrücke zu einem England notiert, das dem heutigen Leser "so entrückt anmutet wie das Milieu eines Charles Dickens". "Amüsiert" hat die Rezensentin Hanffs manchmal "altjüngferlich" anmutender Blickwinkel auf die sexuelle Welt, und preist den Ton der Autorin, der mal "liebenswert weltfremd bis zur Koketterie", mal nonchalant und selbstironisch herüberkommt.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 08.03.2003

Der Rezensent mit dem Kürzel "owd." ist regelrecht entzückt von diesem Tagebuch, das die amerikanische Schriftstellerin Helene Hanff während ihres lang herbeigesehnten Aufenthalt in London geschrieben hat und nennt das Buch ein "wunderbares Kleinod". Es sind vorwiegend Plaudereien, die die Autorin über London zum besten gibt, doch das ist keineswegs störend: "selbst banalste Begebenheiten gerinnen unter ihrer augenzwinkernde Beobachtung zu funkelnden Miniaturen der englischen Eigenheiten". Der Rezensent fühlt sich von der kindlichen Euphorie der Autorin angesteckt und schwärmt dabei von der "Liebenswürdigkeit gegenüber den kuriosen Menschen", die sich durch Hanffs Mitteilungen zieht.
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