Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.02.2001
Mit einem dezidierten Urteil hält sich Walter Hick in seiner Rezension weitgehend zurück, dafür erzählt er dem Leser, worum es in diesen Büchern inhaltlich geht. So werde in dem Band "Zweikampf mit Rotwild" das Motiv des Gottesurteils (aus Kleists Novelle "Der Zweikampf") hier in modernisierter Fassung aufgegriffen - im Politikermilieu. Zum Band "Seelenämter" merkt Hick an, dass seiner Ansicht nach der Kriminalfall zu weiten Teilen von der Schilderung eines "kölnischen Lebensoptimismus" überlagert wird. Zwar mache dies den Leser durchaus mit einer typisch kölschen Lebensart vertraut, doch wirklich begeistert zeigt sich der Rezensent darüber nicht. Vielmehr drohe der Roman dadurch "aus den Nähten zu platzen".
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