Was immer über die Bundesrepublik in der Rückschau auf ihre ersten 50 Jahre geschrieben wird, eine Beobachtung fehlt nie: daß sie - wie Bernd Greiner und Heinz Bude in ihren einleitenden Beiträgen ausführen - ohne den Einfluß der Vereinigten Staaten eine andere wäre. Um so erstaunlicher die Unsicherheit, die sich mit der Frage einstellt, was eigentlich anders gewesen wäre ohne die Amerikaner. In anderen Worten: wo der amerikanische Einfluß richtungweisend, wenn nicht prägend gewesen ist.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…