Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.08.2003
Dieses Buch von Harald Hohmann, Rechtsanwalt in Frankfurt und Privat-Dozent an der dortigen Goethe-Universität, ist der Frage gewidmet, in welchem der drei Wirtschaftschaftsräume Japan, Deutschland (inklusive EU) oder USA das Recht die Außenhandelsfreiheit besser gewährleistet, berichtet Norbert Tofall. Hohmanns Urteil, wonach im Falle von Deutschland und Japan von einer angemessenen Gewährleistung der Außenhandelsfreiheit gesprochen werden könne, im Fall der USA dagegen Vorbehalte angebracht seien, konnte den Rezensenten jedoch nicht überzeugen. Und dies vor allem, weil der Autor, wie Tofall ausführlich darlegt, weder kläre, was er unter Recht, noch was er unter Freiheit genau verstehe. Darum sei es Hohmann einfach nicht gelungen, das "durch viel Fleiß zusammengetragene Material" so zu ordnen, dass ihm eine "schlüssige Antwort" auf seine Ausgangsfrage hätte möglich werden können.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…