"Geld ist nicht alles, aber viel Geld ist wenigstens etwas", so spottete George Bernard Shaw. Das erkannten auch andere große Dichter und Denker, Erfinder, Künstler und Staatsmänner. Nicht alle litten als verkannte Genies unter der Ignoranz ihrer Zeitgenossen! Im Gegenteil: Viele Berühmtheiten waren keine Asketen, was ihre Finanzen betraf: Kolumbus, der Sohn eines armen Wollwebers, verdiente durch die Entdeckung Amerikas ein Vermögen. Casanova ist bekannt als Frauenheld, nicht aber als Millionär. Marx ist der schlagende Beweis für seine These: Geld erzeugt Elend. Wer hinter die künstlerischen Kulissen und bekannten Genies in ihre unbekannten Geldbeutel schauen will, findet hier einen reichen Schatz historischer Anekdoten und interessanter Einzelheiten aus dem Leben der Großen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.09.2001
Eine sehr kurze Kritik widmet Karen Horn dem Buch und schließt mit der einzigen bewertenden Bemerkung, dass es sich hierbei um "eine wohlrecherchierte, ungewöhnliche, amüsante Lektüre" handle. Zuvor hat sie diesen Eindruck durch ein paar Anekdötchen belegt: Man erfährt etwa, dass Voltaire als Spekulant zu Geld kam und als Erfinder der Einkommenssteuer zu gelten habe und dass Raffael und Leonardo ihre Geld im Dienst der Päpste verdienten. Wirklich neu scheinen uns diese Erkenntnisse nicht - aber wenn sie amüsant sind.
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