Am 19. Mai 2007 starb Hans Wollschläger. Dieser Band enthält seine letzte große öffentliche Rede, gehalten auf der Tagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt im Herbst 2006, Nachrufe von Rolf-Bernhard Essig, Lothar Müller, Paul Ingendaay und Rudi Schweikert sowie die Trauerrede zur Beisetzung von Peter Horst Neumann.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.04.2008
Bei Helmut Glück hat diese Lektüre Schrammen hinterlassen. Erbauliches nämlich oder ein "transzendentales Ziel", einen Gott gar, sucht er in Hans Wollschlägers "Gedenkbüchlein", diesem "Nekrolog auf sich selbst", vergebens. Stattdessen schaut er mit dem Autor mitten im Leben den Tod, Vergangenes, Gegenwart und Zukunft und das, "was nach dem Tode eines Denkenden ungesagt bleiben wird". Erstaunlich, findet Glück, wie "konzentriert", mit welch "großer sprachlicher Wucht" der Autor hier spricht, und versteht dieses Vermächtnis nicht nur als reinen Schrein der Bewunderung, sondern als Ermutigung, solcher "intellektuellen Courage" nachzueifern, sie fortleben zu lassen.
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