Hans Küng

Ist die Kirche noch zu retten

Cover: Ist die Kirche noch zu retten
Piper Verlag, München 2011
ISBN 9783492054577
Gebunden, 272 Seiten, 18,95 EUR

Klappentext

Sein Leben lang hat Hans Küng der katholischen Kirche gedient (allerdings nicht immer zur Freude der Päpste): als Theologe, als Priester und vielgelesener Autor. Jetzt erweist er ihr wieder einen Dienst, indem er klar ausspricht, woran die Kirche krankt. Deren Krise geht weit über die Missbrauchsfälle und deren Vertuschung hinaus: Es handelt sich um eine grundlegende Systemkrise. Eine Kirche, die weiterhin an ihrem Macht- und Wahrheitsmonopol, an ihrer Sexual- und Frauenfeindlichkeit festhält, sich Reformen und der aufgeklärten modernen Welt verweigert, wird nicht überleben das ist Hans Küngs Fazit. Deshalb legt er eine Agenda für ein "Zukunftsgespräch" vor.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.05.2011

Warum nicht, lautet die Gegenfrage des Rezensenten. Allerdings: Ohne Rosskur geht es nicht, stellt Hermut Löhr bei der Lektüre von Hans Küngs Streitschrift zur Krise der römisch-katholischen Kirche fest. Zuvor hat Löhr eine ausführliche Diagnose geboten bekommen und auch reichlich Literaturhinweise des Autors in eigener Sache. Schließlich ist Küngs nicht erst seit gestern ein eloquenter Kritiker von Kurie und Zeremonie, von Glaubenskongregation und Pflichtzölibat. Die Reformen, die Küng vorschlägt, kommen nicht ohne personelle Tiefschläge aus, wie Löhr erklärt, die Diagnose jedoch findet er pointiert und getragen noch immer von der Hoffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils.
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