Von Hannes Leidinger, Verena Moritz, Karin Moser und Wolfram Dornik. Neue Erkenntnisse über die düstersten Kapitel des Ersten Weltkriegs: Die Autoren untersuchen die Beschlüsse und Kalkulationen der habsburgischen Entscheidungsträger. Sie zeigen, wie ohne Rücksicht auf die Konsequenzen der Krieg entfesselt wurde. Ihre Arbeit wirft zudem ein erschreckendes Schlaglicht auf Befehlsketten, Feindbilder und die eskalierende Gewalt gegenüber Verdächtigen, Wehrlosen und "verwalteten Massen".
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.04.2015
Werner Rahn zeigt sich zufrieden mit den hier zusammengetragenen Forschungsergebnissen zur österreichisch-ungarischen Kriegführung im Ersten Weltkrieg. Für Rahn ist der von Hannes Leidinger, Verena Moritz, Karin Moser und Wolfram Dornik herausgebene Band eine anspruchsvolle Unternehmung, nicht nur wegen der thematischen Breite, die etwa die Kriegsschuldfrage behandelt und die Erlebnisse von Kriegsheimkehrern mit einschließt. Daher begrüßt der Rezensent die Schlagwortgliederung und den Bildteil des Bandes, räumt allerdings ein, dass die Autoren beim Leser einiges an Vorwissen erwarten. So wird auf Zeittafeln, Kartenmaterial und ein Glossar konsequent verzichtet, meint Rahn.
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