Speed auf zwei Rädern - festgehalten von Magnum-Fotografen.
Extreme Herausforderungen, menschliche Emotionen und reizvolle Szenerien: Die großen Radrennen faszinieren Fans, Laien wie Fotografen seit Jahrzehnten - von Robert Cape und Henri Cartier-Bresson bis Chris Steele-Perkins. Fünfzehn MAGNUM-Fotografen halten die expressiven Momente der Radsportereignisse ihrer Zeit fest. Begleitet werden diese Fotografien von sachkundigen und anekdotischen Texten von Guy Andrews.
Dieser Band ist eine Hommage großer Fotografen an die flüchtigen Momente des Radsports: Persönlichkeiten, Emotionen und menschliches Durchhaltevermögen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.07.2016
Der Radsportexperte Guy Andrew dürfte sich im Archiv der Fotoagentur Magnum wie ein Kind im Süßwarenladen gefühlt haben, vermutet Hannes Hintermeier. Entsprechend bunt zusammengewürfelt wirkt dann auch seine Zusammenstellung von Bildern der Tour de France, findet der Rezensent. Drei Jahrgänge umfasst das Buch: 1939, 1982 und 1985, fotografiert erst von Robert Capa, dann Harry Gruyaert und schließlich von John Vink und Christopher Anderson, verrät Hintermeier. Die "Texte sind nur bessere Bildlegenden", bedauert der Rezensent, aber "die Bilder, die Bilder!", seufzt Hintermeier, die fangen die Atmosphäre dieses Sports auf und abseits der Rennbahn in unglaublicher Manier ein.
Wieland Freund schwärmt: Was der Historiker und Radsportjournalist Guy Andrews hier aus den Archiven der Fotoagentur "Magnum" ans Licht bringt und mit Texten versieht, versetzt den Kritiker in Staunen. Er entdeckt hier Fundstücke von Guy Le Querrec bis Harry Gruyaert, der die Tour de France etwa im Jahre 1982 fotografierte. Besonders begeistert ist Freund allerdings von den Aufnahmen des Magnum-Mitbegründers und Kriegsfotografen Robert Capa, der die Tour 1939 fotografierte und sich dabei vor allem auf die "freudige Erwartung" am Rande der Tour konzentrierte. Allein für die Aufnahmen, die aufgeregte Kinder am Straßenrand während der Kriegsjahre zeigen, lohnt sich dieser Band, schließt der Rezensent.
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