Über das gräfliche Geschlecht der Finckensteins führt Günter de Bruyn in diesem erzählerischen, oft romanhaften Buch in die Geschichte und die Kultur Preußens ein. Literatur, Gesellschaft, die Wirren und Wiedersprüche der preußischen Geschichte spiegeln sich in dieser Familie, die über Jahrhunderte im Zentrum des Geschehens stand.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 11.11.1999
Rudolf Walter Leonhardt stellt den Autor als einen literarischen Urenkel Theodor Fontanes dar. Wie Fontane wandere de Bruyn durch die Mark Brandenburg und finde dabei das Gut Madlitz, eines der wenigen, über die der große Vorfahr nicht sprach. Hier residierten die Finckensteins. Leonhardt betont, dass de Bruyn nicht als erster die historische Kontinuität Preußens anhand der Geschichte einer Adelsfamilie schildere, aber daran, so meint Leonhardt, lässt sich nun mal die preußische Geschichte und Literaturgeschichte am besten auffalten. "Der Leser erfährt so manches und unterhält sich recht gut."
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