Aus dem Amerikanischen von Michaela Kolodziejcok. Der zwölfjährige Moose wohnt mit seiner Familie seit kurzem auf Alcatraz - sein Vater arbeitet dort als Gefängniswärter. Moose fällt es nicht leicht, sich auf der Gefängnisinsel einzuleben. Das liegt vor allem an Piper, der Tochter des Direktors, die immer wieder Unfrieden stiftet, und nicht so sehr an den Gefangenen. Denn der Faszination, Tür an Tür mit Al Capone zu leben, kann auch Moose sich nicht entziehen. Und als seine Schwester eines Tages Hilfe braucht, wendet Moose sich mit einer Bitte an den berühmten Verbrecher.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.05.2005
Gleich zwei Abenteuer muss der kleine Moose in diesem Buch bestehen: er muss auf die Gefängnisinsel Alcatraz umziehen, wo sein Vater als Wärter arbeitet, und er muss mit seiner Schwester klarkommen, die unter Autismus leidet. Antje Weber findet diese beiden Sujets ganz prima miteinander verquickt. Das Leben auf Alcatraz zu Zeiten Al Capone hält sie für "detailgetreu recherchiert" und die Schwieirgkeiten des Jungen im Umgang mit der Schwester "psychologisch schlüssig" geschildert.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…