Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.02.2007
Stefan Weidner schreibt eine Leseaufforderung. Zwar stößt der Rifka-Kenner Weidner im Spätwerk des "letzten großen christlich-arabischen Dichters" Fuad Rifka nicht auf Überraschungen, aber das ist auch nicht nötig. Der "typische Ton" aus Melancholie und Begeisterung in Rifkas vierten auf Deutsch erschienenen Lyrikband hält den Rezensenten bei Laune. Weidner bewundert das Epiphanische mancher Texte und ihren Verzicht auf lyrischen Pomp, der allerdings nicht durch Beliebigkeit ersetzt wird. Für Weidner entwickeln die Gedichte so die Wirkung eines guten Mantras.
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