Dieser Autor, selbstverständlich ein Bienenfreund und zugleich der ehemalige Leiter des Instituts für Bienenkunde, hat von den Bienen gelernt, lobt Wolfgang Müller. Genauer gesagt: er habe von ihrer Arbeitsteilung und ihren sozialen Strukturen gelernt. Wissenschaft und Praxis befruchteten sich aufs Schönste gegenseitig. Das heißt auch oder besonders der Laie kommt auf seine Kosten. Genug des Lobs: Ein wenig, findet Müller, idealisiere der Bienenkundler das Objekt seiner Begierde. Dass sie kein anderes Tier töte und auch die Natur schone, sei wohl wahr, aber schließlich steche sie auch mal zu, hält er dagegen. Das tut den Qualitäten des Buchs keinen Abbruch. Prächtig bebildert sei es und führe nebenbei nicht nur in die Kulturgeschichte der Imkerei, sondern auch in die Kulturgeschichte der Bienendarstellung ein.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…