2 CDs. Ausgewählt und gelesen von Wolfgang Reichmann.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 09.10.2003
Die autobiografischen unter den "Stoffen" von Friedrich Dürrenmatt hat der Schauspieler Wolfgang Reichmann bereits 1990 ausgewählt. Wie Peter Kümmel das im Einzelnen findet, lässt sich nicht ganz herauslesen, dennoch spricht er von "harscher Komik", die sich entfalte, wenn Dürrenmatt seine Neigung als Kind, sich in frisch ausgehobenen Gräbern zu verstecken, oder sein Selbstbild im Alter als "dicker, schwitzender, unförmiger" Mann offenbart. Manches sei eben "unvergesslich", wie zum Beispiel die Episode, als Dürrenmatt sich, aus einem Berner Krankenhaus fliehend, als alter Mann in einem Erotikkino unter lauter grölenden Jugendlichen wiederfindet.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter…