Fredrik Sjöberg

Die Fliegenfalle

Über das Glück der Versenkung in seltsame Passionen, die Seele des Sammlers, Fliegen und das Leben mit der Natur
Cover: Die Fliegenfalle
Eichborn Verlag, Berlin 2008
ISBN 9783821858166
Gebunden, 240 Seiten, 17,95 EUR

Klappentext

Aus dem Schwedischen von Paul Berf. Meine Passion? Fliegen. Tanzfliegen, Schmeißfliegen, Dasselfliegen, Fabelfliegen. Vor allem aber: Schwebfliegen! Jeder kennt diesen Moment, in dem man sich fragt: Warum mache ich das eigentlich alles? Bei Fredrik Sjöberg war er erreicht, als er sich mit einem Lamm im Arm auf den Straßen Stockholms wiederfand. Das Tier sollte bei einer Theateraufführung mitwirken, der Autor war dafür verantwortlich, dem Regisseur jeden Wunsch zu erfüllen. In diesem Moment brach sich eine lange im Verborgenen gereifte Erkenntnis Bahn: Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Im darauf folgenden Jahr hatte er sich auf einer Insel niedergelassen und begann eine lang unterdrückte Passion endlich auszuleben: Fliegen zu fangen und ihr Leben zu studieren. Und er fand in diesem Hobby etwas, für das es keinen anderen Ausdruck gibt als diesen: Lebensglück.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 30.05.2008

An der "Fliegenfalle" des Entomologen Fredrik Sjöberg blieb Rezensentin Sylvia Staude nur allzugerne kleben. "Vertrackt, verspielt, verlockend" findet Staude das Sammelsurium aus Geschichten und Fliegeninformationen, und ist plötzlich interessiert an Dingen, die sie vorher nie kümmerten. Dass der Autor, der auch als Übersetzer, Literaturkritiker und Journalist arbeitet, trotz zahlloser Details nie den Überblick verliert, nötigt Staude in einer kurzen Kritik reichlich Bewunderung ab.
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