Klappentext
Im vierten Band der Thriller-Reihe wird dem ehemaligen Profiler Ted Garner alles abverlangt. Ein grausamer Mord an einer jungen Familie holt ihn ein letztes Mal zurück in den Dienst. Die Spur des Täters führt tief in die Wildnis Kanadas und in die Reservate der First Nations. Garner, getrieben von übersteigertem Ehrgeiz und Vorurteilen, ist schnell überzeugt, den Schuldigen in einem jungen Indigenen gefunden zu haben, der erst kürzlich aus der Haft entlassen wurde. Doch als er bei weiteren Ermittlungen auf die Unterstützung der Stammespolizei angewiesen ist, wird ihm klar, dass viel mehr hinter dem Fall steckt. In der eisigen Natur des kanadischen Nordens gerät Garner in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 04.02.2026
Frauke Buchholz schickt ihren Ex-Profiler Ted Garner erneut ins kalte Kanada, wie Rezensentin Sylvia Staude schildert und nutzt den Kriminalfall für ein düsteres Panorama aus Gewalt, Misogynie und struktureller Diskriminierung indigener Communities. Garner, als "arrogant" und "verklemmt" gezeichnet, flieht dankbar aus der Paartherapie zurück zur Profil-Arbeit, überzeugt, klüger zu sein als die örtliche Polizei, erfahren wir. Doch im eisigen Norden, auf unsicheren Eisstraßen am Great Slave Lake, ist er auf indigene Expertise angewiesen. Der Roman verbindet klassische Ermittlungsfragen mit Endzeitfantasien eines Preppers, der an Nostradamus glaubt, und evoziert ein "kalt und finsteres" Kanada. Am Ende ist die Ordnung wieder hergestellt im wohl "letzten Fall" des unzugänglichen Helden, schließt die Kritikerin.
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