Frank Uekötter erzählt die Geschichte der deutschen Umweltbewegungen, von ihren frühen Erfolgen bis zu den aktuellen Herausforderungen und Widersprüchen. Er zeigt, warum wir Umwelt heute neu denken müssen: global, bunt, vernetzt und weniger dogmatisch. Erst wenn man sich von alten Gewissheiten löst, eröffnen sich Chancen für ein ökologisches 21. Jahrhundert.
Provokativ und unterhaltsam sei es ja. Drum möchte Felix Ekardt uns das Buch des Umwelthistorikers Frank Uekötter empfehlen, obwohl es ihn nicht in allen Teilen überzeugt. Dazu gehört etwa, dass dem Rezensenten die Umweltsituation, die hier vom Autor bei seiner historisch fundierten Analyse der Umweltbewegung und ihrer Krise zugrundegelegt wird, fataler erscheint, als Uekötter annimmt. Ferner findet er die Kritik nicht immer stichhaltig, so wenn der Autor bei den Umweltbewegten einen Mangel an Wissen konstatiert oder wenn er seinen Vorschlag zum Klimawandel anbringt. Richtig dagegen findet Ekardt die Kritik am sturen Dogmatismus und der allzu langfristigen Perspektive der Ökos. Das Fehlen von sozialen Lernprozessen, die zu nicht symbolischer Umweltpolitik führen, fügt der Rezensent im Geiste hinzu.
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