Ewald Arenz

Fünf, sechs, sieben, acht

Roman
Cover: Fünf, sechs, sieben, acht
DuMont Verlag, Köln 2026
ISBN 9783755800576
Gebunden, 240 Seiten, 25,00 EUR

Klappentext

Anton, 60 Jahre alt, ist Stepptänzer. Ja, er ist nicht mehr so schnell wie früher, aber mit seiner Erfahrung und Ausdruckskraft tanzt er - noch - allen davon. Wer sollte ihm also die Stelle als Choreograf an einer Theaterbühne streitig machen? Doch die neue Intendantin sieht das anders - und engagiert ausgerechnet Emma, Antons Tochter. Anton ist verletzt, wütend, traurig und zugleich stolz auf seine Tochter. Zeigen kann er ihr das nicht. Die Absage spült etwas in ihm hoch, das er nicht länger verdrängen kann: das Gefühl des Älterwerdens. Plötzlich spürt er die eigene Endlichkeit und fragt sich, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Eine Frage, die ihn wieder an eine alte große Liebe denken lässt. Jo war damals einfach spurlos verschwunden. Hätte er mit ihr ein besseres Leben gelebt?Es ist Emma, die auf Jos Spur stößt. Mit ihr reist er nach Irland. Alte Konflikte zwischen Vater und Tochter brechen wieder auf. Für Anton wird es eine Reise zu sich selbst und er begreift: Zu Ende ist es erst, wenn es zu Ende ist. Bis dahin will das Leben gelebt werden.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 20.06.2026

Rezensent sieht in Ewald Arenz' neuem Roman - diesmal kein Jugendroman, sondern einer über das Alter - wieder Bestsellerpotenzial. Es geht um den Stepptänzer Anton, der mit Anfang 60 seinen Job verliert und sich daraufhin im Lebensbilanz-Modus und mit Hilfe seiner erwachsenen Tochter auf die Suche seiner verflossenen Jugendliebe macht. Sowohl inhaltlich als auch sprachlich verfahre Arenz dabei gewohnt "schlicht", aber "wirkungsvoll": es gibt klassische Vater-Tochter-Konflikte, einen dramatischen Showdown an der irischen Steilküste und ein Happy End, verfasst in einfacher Sprache und kurzen Sätzen, so Magenau. Aber wie der Autor trotzdem rhythmisch variiert, mit Ruhephasen und Beschleunigung arbeitet und außerdem "glaubwürdige" Figuren schafft, reicht für den Kritiker für ein erfreuliches Leseerlebnis völlig aus.

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