Evan Tepest

Sind Penisse real?

Ein Essay
Cover: Sind Penisse real?
Piper Verlag, München 2025
ISBN 9783492073547
Gebunden, 128 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

"Seit ich denken kann, war ich überzeugt, ohne Penis kein Mann sein zu können." Evan ist Mitte dreißig, als er mit seiner Transition beginnt. Im Chaos seiner neuen Männlichkeit sucht er nach Antworten darauf, was Penisse für ihn bedeuten, für seinen Körper, sein Selbstbild, dafür, wer er war, wer er ist und sein kann. In der Gesellschaft und im Bett. Er spricht mit Menschen - mit und ohne Penis - über Ängste und Macht, über Kunst und Bedeutung, über Sexualität, Größe und Fantasien. 

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 13.08.2025

Rezensent Thomas Meinecke liest sich selbst als heteronormativer Cis-Mann, auch wenn er in Kindheit und Pubertät für weiblich gehalten wurde, wie er erzählt. Butler hat er ebenfalls studiert, wie er uns wissen lässt, nun liest er mit Gewinn diesen autobiografischen Essay von Evan Hugo Tepest, der den Kritiker so "produktiv erschüttert" wie sonst höchstens die aktuelle Quantenmechanik. Tepest, ein trans Mann, erläutert hier den aktuellen Stand der Debatte um den trans-Begriff, erzählt aber auch, wie er persönlich zu dem Schluss kam, Trans-Sein sei nicht festzuschreiben, sondern ein "Kontinuum azus Wünschen, Traumata und Organen", resümiert der Rezensent.