Ein Roman über Mary Shelley (1797-1851), Tochter der früh verstorbenen Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Mary Wollstonecraft, die 17jährig gemeinsam mit ihrem Geliebten, dem Dichter Shelley, und ihrer Halbschwester Jane von zu Hause flieht.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.05.2000
Martin Zingg hält den Versuch Burkhards, einen historischen Roman über die Autorin von "Frankenstein or The Modern Prometheus" zu schreiben, aus mehreren Gründen für gelungen. So lobt er die Verschränkung von "Fakten und Fiktion", bei der Burkhard eigene Gedanken und Phantasien mit Zitaten aus Briefen und Tagbüchern Shelleys verbindet. Zum anderen gefällt ihm, dass sich die Autorin sich von der Unruhe Shelleys, die ein sehr unstetes Leben geführt hat, "nur selten anstecken" lässt. Die Intensität ihres Lebens wird auf diese Art "erst recht spürbar", stellt der Rezensent anerkennend fest.
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