Aus dem Türkischen von Antje Bauer. Um einer unglücklichen Liebe zu entkommen, verlässt Ece ihre Heimatstadt Istanbul und beginnt ein neues Leben in London. Doch beim Tellerwaschen in einem Grillrestaurant stürzen tausend Erinnerungen auf sie ein, schmerzliche, aber auch schöne. Ece erkennt: Für einen Neuanfang ist Vergessen viel, Erinnern alles.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.08.2007
Julia Bähr verleiht diesem Roman von Esmahan Aykol das Prädikat "Unbedingt lesenswert". Dass die Autorin sich mit diesem Text vom Spannungsbogen ihrer erfolgreichen Kriminalgeschichten löst und sich dem "genussvollen" Erzählen zuwendet, hat Bähr sichtlich gefallen. Die Warmherzigkeit, mit der Aykol Gefühle beschreibt und, "wie Scheherazade" Legenden aneinanderreiht, um ihre Immigrantengeschichte mit orientalischer Geschichte verschmelzen zu lassen, hat der Rezensentin Eindruck gemacht. Für Bähr ein "hoffnungsvoller" Roman, der die problematischen Verhältnisse dabei nicht ausblendet.
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